Tagesgeldanlage Vergleich

Wer sein Geld kurzfristig anlegen möchte, für den eignen sich besonders Tagesgeldanlagen. Mit dieser Geldanlage hat man neben einer guten Rendite auch eine große Flexibilität. Damit sich die Geldanlage mit einem Tagesgeldkonto jedoch lohnt, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden.

Tipps für die sinnvolle Nutzung einer Tagesgeldanlage!

Tagesgeldkonten gibt es wie Sand am Meer. Auf der Suche nach der passenden Anlage heißt es also, einen Zins- und Preisvergleich durchzuführen. Da es wie bei vielen anderen Geldanlagen auch, große Zinsunterschiede gibt, sollte mithilfe eins Vergleichsrechners die beste Form der Tagesgeldanlage herausgefiltert werden. Dabei sollte jedoch nicht nur auf die Zinshöhe, sondern auch auf die Kosten geachtet werden. Folgende Kriterien sollten nacheinander geprüft werden:

  1. Zinshöhe
  2. Gebührenhöhe
  3. Mindestanlagesummen
  4. Flexibilität
  5. Sicherheit

1. Rendite für eine gute Geldanlage ausschlaggebend!

Natürlich ist für die meisten Anleger die zu erreichende Rendite das ausschlaggebende Kriterium für eine Geldanlage. Die unterschiedlichen Banken bieten hierbei ihren Anlegern unterschiedliche Konditionen an. Bei einer Tagesgeldanlage handelt es sich grundsätzlich immer um eine variable Zinsangabe. Dies bedeutet, dass die Zinsen sich jederzeit dem aktuellen Zinsniveau anpassen können. Zwar bieten manche Banken zur Neukundengewinnung besonders lockende Angebote, doch diese sind meist für eine bestimmte Zeit begrenzt. Deshalb sollten die Zinsen genau geprüft werden, um das beste Angebot zu erhalten.

2. Achtung vor einer Gebührenfalle!

Da Tagesgeldkonten zur kurzfristigen Geldanlage genutzt werden sollten, sollten anfallende Gebühren die Rendite nicht zunichtemachen. Deshalb sollte drauf geachtet werden, dass eine Tagesgeldanlage gebührenfrei geführt wird. Dies bedeutet, dass keine Kontoführungs- oder Bearbeitungsgebühren anfallen dürfen. Somit besitzt der Kunde eine Geldanlage, die kostenfrei und mit einer guten Rendite ausgestattet ist.

3. Mindestanlagesumme beachten!

Da manche Banken eine Mindestanlagesumme verlangen, beginnt auch erst ab dieser eingezahlten Summe die Verzinsung. Entdeckt man also ein besonders interessantes Angebot, so sollte drauf geachtet werden, dass die erforderliche Anlagesumme eingezahlt werden kann. Des Weiteren ist zu beachten, dass die Verzinsung wegfällt, sobald die Mindestanlagesumme unterschritten wird. Dies ist beispielsweise bei Verfügungen möglich. Sinnvoll ist es immer, eine Tagesgeldanlage zu suchen, bei der die Verzinsung ab dem 1. Euro beginnt.

4. Verfügbarkeit muss jederzeit gegeben sein!

Eine der größten Vorteile der Tagesgeldanlagen ist die Verfügbarkeit. Hier kann jederzeit, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist, das komplette Guthaben verfügt werden. Wieder zu beachten ist hierbei, die Unterschreitung einer eventuell vorhandenen Mindestanlagesumme.

5. Sicherheit spielt eine große Rolle!

Nach Vergleich der Zinsen, der Gebühren sowie der Mindestanlagesumme sollte auch die Sicherheit eine große Rolle spielen. Als Kunde sollte beachtet werden, ob die Bank dem Sicherungsfonds angehört. Bei deutschen Banken ist dies stets gewährleistet, sodass im Fall einer Insolvenz pro Kunde eine Anlagesumme in Höhe von 100.000 Euro garantiert ist. Bei ausländischen Banken sollte Vorsicht geboten sein.